Aktivitäten

Einladung zum Expertensymposium 25.-26.09.2020

Donnerstag, 27. August 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir hoffen, dass es Ihnen den Umständen entsprechend gut geht!

Die Einladung zum Expertensymposium im März musste ja aus bekannten Gründen leider abgesagt werden. Nun möchten wir Sie – nachdem die strengen Regelungen, die das ursprünglich terminierte Treffen verhindert haben, etwas gelockert wurden – zu einer Neuauflage des Expertensymposiums für den 25. September und 26. September in Witten herzlich einladen. Zurzeit gehen wir davon aus, dass wir uns in Witten persönlich sehen können. Sollte dies nicht möglich sein oder die Teilnehmerzahl aufgrund der Hygienekonzepte begrenzt bleiben, werden wir das Expertensymposium wegen seiner Dringlichkeit notfalls digital oder hybrid veranstalten.

Einladung Expertensymposium 2020

 

Ausschreibung: DGPPN-Preis für Pflege- und Gesundheitsfachberufe in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik 2020

Donnerstag, 14. Mai 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch in diesem Jahr verleiht die DGPPN den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten DGPPN-Preis für Pflege- und Gesundheitsfachberufe in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Mit diesem Preis sollen vorbildliche, zukunftsweisende Projekte, Modelle und wissenschaftliche Untersuchungen der Pflege- und Gesundheitsfachberufe innerhalb der psychiatrischen Behandlungs- und Versorgungsformen (ambulantes und stationäres Setting) ausgezeichnet werden, die insbesondere die Praxisentwicklung unterstützen. Innovative berufsgruppenübergreifende Arbeiten werden sehr begrüßt. Die Einreichungsfrist endet am 31.05.2020.

Ausschreibung-PDF

 

kultips.de

Montag, 16. März 2020

kultips.de ist die neue Website des Netzwerks Gesundheitsfördernde Kulturarbeit.

https://kultips.de

kultips.de möchte Menschen mit seelischen Erkrankungen, KulturanbieterInnen und Menschen aus dem Bereich Soziales und seelische Gesundheit vernetzen.

Erfahren Sie mehr in unserem Video:

 

Ordern Sie unsere Postkarte zur Weiterleitung und zum Auslegen um kultips.de bekannt zu machen.
> info@bagkt.de

 

 

 

Expertensymposium (Strategien und Workshop) in Witten vom 26. bis 28.3.2020

Mittwoch, 11. März 2020

Abgesagt aufgrund der Corona-Pandemie!

 

Wir laden Sie zu einer gemeinsamen Standortbestimmung im Rahmen eines Expertensymposiums vom 26. bis 28.3.2020 nach Witten ein.

Dort sollen notwendige Schritte und Aufgaben auf dem Weg zu einer berufsrechtlichen Regelung für Künstlerische TherapeutInnen beleuchtet, diskutiert und vereinbart werden.

Einladung Expertensymposium

Agenda Expertensymposium

 

 

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien (BAG KT) zur Erstfassung einer Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik

Donnerstag, 20. Februar 2020

Psychosoziale Therapien bleiben unberücksichtigt

Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sind wichtige Arbeitsfelder für Künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten. In den vergangenen Jahrzehnten wurden die spezifischen Möglichkeiten der Kunst‐, Musik, Tanz und Theatertherapie, die diese besonders für verbal nicht gut erreichbare Patient*innen bieten, wesentlich weiterentwickelt. Die Behandlung mit künstlerischen Mitteln und Prozessen konnte ihre spezifische Wirkung in zahlreichen Studien belegen und wurde deshalb auch in relevanten Leitlinien verankert. Parallel entwickelten sich auch Ausbildungen und qualitätssichernde Aktivitäten der Berufs‐ und Fachverbände, so dass heute eine flächendeckende Versorgung mit qualifizierten Künstlerischen Therapeutinnen und Therapeuten sichergestellt ist.

Vom Richtlinienentwurf des Gemeinsamen Bundesausschusses (G‐BA) zur Personalausstattung in Psychiatrie, Kinder‐ und Jugendpsychiatrie sowie Psychosomatik erwartete schon vor der hinausgeschobenen Veröffentlichung des Textes niemand mehr die in vielfältigen Stellungnahmen vorgeschlagenen Verbesserungen. Für Künstlerische Therapien, andere Fachtherapien und Sozialdienste wurde aber über die allgemein kritisierten Punkte hinaus jegliche Verbesserung verhindert. Die Orientierung an AWMF‐ Leitlinien (z. B. S3‐Leitlinie Psychosoziale Therapie für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen) erfordert eine deutliche Anpassung der Personalressourcen und ist mit der verabschiedeten Richtlinie nicht zu realisieren.

Wie in anderen Berufsgruppen sind auch in den Fachtherapien und der Sozialen Arbeit die fachlichen Entwicklungen seit der Festlegung der ehemaligen Psych‐PV vor 30 Jahren vorangeschritten, die für eine verbesserte Versorgungsqualität in den Kliniken sorgen. Es ist daher weder nachvollziehbar noch fachlich erklärbar, warum die Personalzahlen und Regelaufgaben in diesen Berufsgruppen unverändert übernommen wurden.

Keine eigenen Personalvorgaben für Künstlerische Therapie – getrennt von Ergotherapie

Darüber hinaus hatten die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft und die Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien die Aufnahme einer eigenen Vorgabe für Personal der Künstlerischen Therapien (getrennt von der Ergotherapie) als vor dem GBA anhörungsberechtigte Fachgesellschaften empfohlen. Auch der Deutsche Verband der Ergotherapeuten hatte eine entsprechende Empfehlung abgegeben. In der nun veröffentlichten neuen Richtlinie bleibt die kritisierte Zusammenlegung der beiden Berufsgruppen weiter erhalten, ergänzt um eine Öffnung für weitere unter der Überschrift „Spezialtherapien“. Damit wird ohne sachgerechte Empfehlung jegliche Personalentscheidungen bzgl. dieser Berufsgruppen den zufällig in einzelnen Kliniken vorliegenden Gegebenheiten überlassen. Im Gegensatz dazu sind für Bewegungstherapie und Sozialdienste eigene Personalvorgaben in der neuen Richtlinie enthalten.

Abgesehen von der fehlenden Orientierung an Vorgaben ist der gewählte Begriff „Spezialtherapien“ ungeeignet und bereits innerhalb der Richtlinie in unterschiedlichen Definitionen verwendet. Damit wird Verwirrung geschaffen, statt für eine zeitgemäße Patientenversorgung klare Vorgaben zu erarbeiten.

Düstere Aussichten

Sollte der G‐BA auch bei der vorgesehenen Evaluation und Weiterentwicklung der Richtlinie weiterhin Fachkräfte für Fachtherapien und Soziale Arbeit ausschließen, so ist vorhersehbar, dass den Patient*innen weiterhin ein erheblicher Teil der aktuell verfügbaren und in Leitlinien vorgesehenen Behandlungsmöglichkeiten vorenthalten bleiben. Die zum Beispiel in der S3‐Leitlinie „Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen“ beschriebenen Tätigkeiten in den Bereichen der Künstlerischen Therapien, der Ergotherapie, der Bewegungstherapie und der Sozialen Arbeit finden sich in den aus der alten Psych‐PV übernommenen Regelaufgaben nicht wieder und sind offensichtlich auch in den nun festgelegten Minutenwerten nicht berücksichtigt. Wie unter diesen Rahmenbedingungen leitliniengerechte Behandlung in diesem Bereich geleistet werden soll ist nicht erkennbar.

So sehr auch wir die Anhebung der Zeiten für Psychotherapie begrüßen: die Entwicklung der vergangenen 30 Jahre für andere Berufsgruppen zu ignorieren, zeugt nicht von sorgfältigem Erheben der entsprechenden Grundlagen und weckt den Verdacht einer Klientelpolitik, die Fachlichkeit eher nachrangig berücksichtigt. Die Richtlinie verhindert somit eine fachliche Weiterentwicklung der Psychiatrie und Psychosomatik in einem multiprofessionellen und am Bedarf der Patient*innen orientierten Sinne und verschärft die prekäre Versorgungssituation für psychisch Kranke und deren Angehörige.

Fazit

Es ist aus unserer Sicht mehr als bedauerlich, dass ein derartig aufwändiges Verfahren wie die Erarbeitung der Richtlinie durch den entsprechenden Unterausschuss des G‐BA zu so inkonsistenten, auch durch Hinweise in Stellungnahmen der entsprechenden Fachgesellschaften nicht korrigierten, Ergebnissen führen kann.

Als BAG KT bedauern wir sehr, dass die jetzt beschlossene PPP‐RL für die Patientinnen und Patienten bzgl. der Künstlerischen Therapien nicht nur zu keinen Verbesserungen, sondern de facto zu Verschlechterungen führen wird. Die Politik ist aufgefordert, hier rasch zu handeln und ein Umsteuern mit dem Ziel einer modernen und leitliniengerechten Behandlung unter Berücksichtigung handlungsorientierter Therapien sowie Teilhabe und Gesundheitskompetenz zu ermöglichen.

Dieser Beitrag als PDF: Stellungnahme der DMtG zum G-BA-Beschluss RL PPP 2019-12-17_

 

Einladung zum Abschlusstreffen in Berlin am 14.3.2020

Donnerstag, 23. Januar 2020

ENTFÄLLT!

Liebe TeilnehmerInnen des Netzwerktreffens am 14.3.2020,
aufgrund der aktuellen Entwicklung des Corona-Virus und entsprechender Präventionsempfehlungen haben wir beschlossen, das Netzwerktreffen am 14.03.2020 in Berlin abzusagen.

Wir bereiten eine Verschiebung vor und haben seitens Aktion Mensch bis Ende September das Einverständnis dazu erhalten.

 

Netzwerk Gesundheitsfördernde Kulturarbeit
Kultur & Inklusion für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

zum Abschlusstreffen des 1- Jahres- Projekts für das Netzwerk Gesundheitsfördernde Kulturarbeit laden wir Sie wieder herzlich nach Berlin ein, im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstr. 30, mit uns zu diskutieren und zu feiern!

Das Projektteam stellt die Arbeit des vergangenen Jahres und die während des Pilotprojekts gesammelten Recherche- Ergebnisse und Erfahrungen vor. Aus verschiedenen Perspektiven geben im jeweiligen Bereich Tätige Einblick in ihre Erwartungen, Erfahrungen, Schwierigkeiten und Lösungsansätze bei der Entwicklung inklusiver Kulturarbeit und der Unterstützung der Beteiligung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Anknüpfend an die schon vorhandenen guten Beispiele und die daneben festgestellten Schwierigkeiten bei einer bundesweiten Umsetzung werden anschließend Perspektiven für die weiter erforderliche Arbeit an den Zielen des Netzwerk- Projekts beschrieben.

Der Austausch unter Betroffenen, im Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie Tätigen und Kulturanbieter*innen zu Teilhabe am kulturellen Leben der Gesellschaft, Fragen zu Inhalten, Strukturen, Finanzierung entsprechender Kulturangebote, um den Zugang für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu kulturellen Angeboten zu verbessern und Barrieren abzubauen, kann abends beim Buffet im Netzwerk weiter beraten werden.

Für das Projekt stehen Mittel der Aktion Mensch und der Andreas Tobias Kind Stiftung zur Verfügung. Damit haben wir die Möglichkeit, das Treffen kostenfrei zu organisieren.

Wir freuen uns auf Rückmeldungen und Anmeldungen zum Treffen!

Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 1.2.2020 unter info@bagkt.de an!

Netzwerk gesundheitsfördernde Kulturarbeit
Kultur & Inklusion für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Beatrix Evers- Grewe
Cornelia Schumacher
Petra Schrader
info@bagkt.de

Weitere Informationen: https://bagkt.de/wordpress/projekte

PDF: Einladung Netzwerktreffen Berlin

PDF: Tagesordnung Netzwerktreffen Berlin 14.03.2020

 

Netzwerktreffen am 30.11.2019 Netzwerk Gesundheitsfördernde Kulturarbeit

Montag, 18. November 2019

Netzwerk Gesundheitsfördernde Kulturarbeit:
Netzwerktreffen am 30.11.2019 von 12.00 bis 15.00 Uhr in Berlin

Zum zweiten Treffen des Netzwerks gesundheitsfördernde Kulturarbeit beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin laden wir Sie herzlich ein!

Der Austausch unter Betroffenen, im Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie Tätigen und Kulturanbieter*innen zu Teilhabe am kulturellen Leben der Gesellschaft soll bei diesem Treffen in Kurzreferaten zu Erfahrungen rund um das Thema Schwerpunkt sein. Anschließend können Fragen zu Inhalten, Strukturen, Finanzierung entsprechender Kulturangebote und mehr im Netzwerk bearbeitet werden. Bringen Sie gern evtl. vorhandenes Informationsmaterial für das gegenseitige Kennenlernen mit!

Für das Projekt stehen Mittel der Aktion Mensch und der Andreas Tobias Kind Stiftung zur Verfügung. Damit haben wir die Möglichkeit das Treffen kostenfrei zu organisieren. Wir wollen in einen Austausch darüber eintreten was erforderlich ist, um den Zugang für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu kulturellen Angeboten zu verbessern und Barrieren abzubauen. Kontaktadressen zu geeigneten Kulturveranstalter*innen möchten wir gern gemeinsam für alle Interessierten leicht zugänglich machen, zum Beispiel über einen Anhang zum DGPPN Teilhabekompass sowie Präsenz im Internet.

Die Veranstaltung findet im CityCube, Raum M2, Messedamm 26, 14055 Berlin statt. Als Anlage erhalten Sie die Planung des Treffens im Kontext des DGPPN- Kongresses. Wir freuen uns auf Rückmeldungen und Anmeldungen zum Treffen!

Bitte melden Sie sich bis spätestens 21.11.2019 an, damit wir für alle, die nicht beim DGPPN- Kongress teilnehmen, rechtzeitig Gastkarten für freien Zugang zum Netzwerktreffen reservieren können!

Einladung Netzwerktreffen
Tagesordnung Netzwerktreffen DGPPN
Infos zum Netzwerk

 

Die BAG KT auf dem DGPPN-Kongress 2019

Dienstag, 29. Oktober 2019

27. – 30.11.2019 City Cube Berlin
Besuchen sie den Stand der BAG KT im Rahmen des DGPPN Referats Gesundheitsfachberufe mit der Standnummer N.23 in Halle B!

Die Künstlerischen Therapien sind u.a. in folgenden Veranstaltungen vertreten:

PDF: Veranstaltungen GFB DGPPN Kongress 2019

 

 

KreativtherapieTage 2019

Dienstag, 16. Juli 2019

Zu einer Fachtagung im LVR-Klinikum Düsseldorf am 14. und 15. November 2019 sind alle Künstlerischen Therapeutinnen und Therapeuten herzlich eingeladen.

Das Thema „Tapetenwechsel – Innere und äußere Räume der Künstlerischen Therapien“ wird an beiden Tagen sowohl in Vorträgen als auch in intensiven Workshops bearbeitet. mehr

Bitte melden Sie sich bis spätestens 05. November 2019 (Anmeldeschluss) mit diesem Online-Anmeldeformular an:

  • per Mail an tagung@bagkt.de
  • per Post an Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien (BAG KT), Benedikt-Hagn-Straße 5 B, 80689 München

 

Downloads:

Anmeldeformular

Flyer

 

 

Call-For-Papers

Mittwoch, 6. Februar 2019

KreativtherapieTage 2019

Am 14. und 15. November 2019 finden die „LVR-KreativtherapieTage 2019“ in der LVR-Klinik Langenfeld im Rheinland mit dem Titel

„Tapetenwechsel“
Innere und äußere Räume der künstlerischen Therapien

statt.

mehr (PDF anzeigen)