News

Interdisziplinäre Netzwerkfachtagung – Chronischer Schmerz

Montag, 1. November 2021

Vom 11.-12.03.2022 findet die Interdisziplinäre Netzwerkfachtagung „Künstlerische Therapien in der Schmerzmedizin“ in den Media Docks in Lübeck statt. Die Sana Kliniken Ostholstein bieten bereits seit einigen Jahren im Interdisziplinären Schmerzzentrum Burg auf Fehmarn mit Chefarzt PD Dr. med. Peter Iblher, MM, die Bereiche Kunst-, Musik- und Tanztherapie im multimodalen Team für die Patient:innen an und würden ihr Konzept gern vorstellen und sich mit allen Interessierten austauschen.

Anmeldung und Information

 

Fachtagung Künstlerische Therapien 2021

Montag, 1. November 2021

Eindruck und Ausdruck in den Künstlerischen Therapien aus ästhetischer Sicht.

Logo der Fachtagung Künstlerische Therapien

11. November 2021 – Online

Am 11.11.2021 von 09:45 Uhr bis 12:00 Uhr wird die Fachtagung für Künstlerische Therapien (ehemals KreativtherapieTage) als Onlineveranstaltung stattfinden. In Kürze werden Sie hier alle Informationen zu Programm, den kooperierenden Berufsverbänden und den Anmeldemodalitäten finden.

Fachtagung Künstlerische Therapien 2021 – online

 

DGPPN Kongress 24.-27.11.2021 Berlin

Dienstag, 26. Oktober 2021

In diesem Jahr ist die BAG KT wieder in Präsenz mit einem Stand unter dem Namen „DGPPN-Referat Gesundheitsfachberufe“ auf dem DGPPN Kongress vertreten.

DGPPN Kongress 2021

Workshops und Symposien des DGPPN-Referats Gesundheitsfachberufe finden Sie hier:

Workshops und Symposien DGPPN-Referat Gesundheitsfachberufe

 

Expertensymposium zur berufsrechtlichen Regelung der Künstlerischen Therapien

Freitag, 2. Oktober 2020

Am 25./26. September 2020 haben sich ExpertInnen aus den Bereichen künstlerisch-therapeutische Berufspolitik, Hochschule, Aus-/Weiterbildung u.a. im gastfreundlichen Lukaszentrum in Witten zum Expertensymposium getroffen.

Das Treffen wurde großzügig von der Michael Stiftung, der Andreas Tobias Kind Stiftung und durch die DMtG finanziert – tatkräftig eingeworben und federführend von Lutz Neugebauer organisiert.

Es waren 16 Personen vor Ort und 5 Personen digital zugeschaltet.

Inhalte des Treffens waren, nach einer umfassenden Vorstellungsrunde, der zweite Teil des Impulsvortrages von Herrn Neugebauer zur aktuellen politischen Situation und zur Regelung unseres Berufsstandes und anschließend drei Workshops.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht: Ergebnisse-Expertensymposium-Witten2020.pdf

 

 

kultips.de

Montag, 16. März 2020

kultips.de ist die neue Website des Netzwerks Gesundheitsfördernde Kulturarbeit.

https://kultips.de

kultips.de möchte Menschen mit seelischen Erkrankungen, KulturanbieterInnen und Menschen aus dem Bereich Soziales und seelische Gesundheit vernetzen.

Erfahren Sie mehr in unserem Video:

 

Ordern Sie unsere Postkarte zur Weiterleitung und zum Auslegen um kultips.de bekannt zu machen.
> info@bagkt.de

 

 

 

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien (BAG KT) zur Erstfassung einer Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik

Donnerstag, 20. Februar 2020

Psychosoziale Therapien bleiben unberücksichtigt

Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sind wichtige Arbeitsfelder für Künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten. In den vergangenen Jahrzehnten wurden die spezifischen Möglichkeiten der Kunst‐, Musik, Tanz und Theatertherapie, die diese besonders für verbal nicht gut erreichbare Patient*innen bieten, wesentlich weiterentwickelt. Die Behandlung mit künstlerischen Mitteln und Prozessen konnte ihre spezifische Wirkung in zahlreichen Studien belegen und wurde deshalb auch in relevanten Leitlinien verankert. Parallel entwickelten sich auch Ausbildungen und qualitätssichernde Aktivitäten der Berufs‐ und Fachverbände, so dass heute eine flächendeckende Versorgung mit qualifizierten Künstlerischen Therapeutinnen und Therapeuten sichergestellt ist.

Vom Richtlinienentwurf des Gemeinsamen Bundesausschusses (G‐BA) zur Personalausstattung in Psychiatrie, Kinder‐ und Jugendpsychiatrie sowie Psychosomatik erwartete schon vor der hinausgeschobenen Veröffentlichung des Textes niemand mehr die in vielfältigen Stellungnahmen vorgeschlagenen Verbesserungen. Für Künstlerische Therapien, andere Fachtherapien und Sozialdienste wurde aber über die allgemein kritisierten Punkte hinaus jegliche Verbesserung verhindert. Die Orientierung an AWMF‐ Leitlinien (z. B. S3‐Leitlinie Psychosoziale Therapie für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen) erfordert eine deutliche Anpassung der Personalressourcen und ist mit der verabschiedeten Richtlinie nicht zu realisieren.

Wie in anderen Berufsgruppen sind auch in den Fachtherapien und der Sozialen Arbeit die fachlichen Entwicklungen seit der Festlegung der ehemaligen Psych‐PV vor 30 Jahren vorangeschritten, die für eine verbesserte Versorgungsqualität in den Kliniken sorgen. Es ist daher weder nachvollziehbar noch fachlich erklärbar, warum die Personalzahlen und Regelaufgaben in diesen Berufsgruppen unverändert übernommen wurden.

Keine eigenen Personalvorgaben für Künstlerische Therapie – getrennt von Ergotherapie

Darüber hinaus hatten die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft und die Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien die Aufnahme einer eigenen Vorgabe für Personal der Künstlerischen Therapien (getrennt von der Ergotherapie) als vor dem GBA anhörungsberechtigte Fachgesellschaften empfohlen. Auch der Deutsche Verband der Ergotherapeuten hatte eine entsprechende Empfehlung abgegeben. In der nun veröffentlichten neuen Richtlinie bleibt die kritisierte Zusammenlegung der beiden Berufsgruppen weiter erhalten, ergänzt um eine Öffnung für weitere unter der Überschrift „Spezialtherapien“. Damit wird ohne sachgerechte Empfehlung jegliche Personalentscheidungen bzgl. dieser Berufsgruppen den zufällig in einzelnen Kliniken vorliegenden Gegebenheiten überlassen. Im Gegensatz dazu sind für Bewegungstherapie und Sozialdienste eigene Personalvorgaben in der neuen Richtlinie enthalten.

Abgesehen von der fehlenden Orientierung an Vorgaben ist der gewählte Begriff „Spezialtherapien“ ungeeignet und bereits innerhalb der Richtlinie in unterschiedlichen Definitionen verwendet. Damit wird Verwirrung geschaffen, statt für eine zeitgemäße Patientenversorgung klare Vorgaben zu erarbeiten.

Düstere Aussichten

Sollte der G‐BA auch bei der vorgesehenen Evaluation und Weiterentwicklung der Richtlinie weiterhin Fachkräfte für Fachtherapien und Soziale Arbeit ausschließen, so ist vorhersehbar, dass den Patient*innen weiterhin ein erheblicher Teil der aktuell verfügbaren und in Leitlinien vorgesehenen Behandlungsmöglichkeiten vorenthalten bleiben. Die zum Beispiel in der S3‐Leitlinie „Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen“ beschriebenen Tätigkeiten in den Bereichen der Künstlerischen Therapien, der Ergotherapie, der Bewegungstherapie und der Sozialen Arbeit finden sich in den aus der alten Psych‐PV übernommenen Regelaufgaben nicht wieder und sind offensichtlich auch in den nun festgelegten Minutenwerten nicht berücksichtigt. Wie unter diesen Rahmenbedingungen leitliniengerechte Behandlung in diesem Bereich geleistet werden soll ist nicht erkennbar.

So sehr auch wir die Anhebung der Zeiten für Psychotherapie begrüßen: die Entwicklung der vergangenen 30 Jahre für andere Berufsgruppen zu ignorieren, zeugt nicht von sorgfältigem Erheben der entsprechenden Grundlagen und weckt den Verdacht einer Klientelpolitik, die Fachlichkeit eher nachrangig berücksichtigt. Die Richtlinie verhindert somit eine fachliche Weiterentwicklung der Psychiatrie und Psychosomatik in einem multiprofessionellen und am Bedarf der Patient*innen orientierten Sinne und verschärft die prekäre Versorgungssituation für psychisch Kranke und deren Angehörige.

Fazit

Es ist aus unserer Sicht mehr als bedauerlich, dass ein derartig aufwändiges Verfahren wie die Erarbeitung der Richtlinie durch den entsprechenden Unterausschuss des G‐BA zu so inkonsistenten, auch durch Hinweise in Stellungnahmen der entsprechenden Fachgesellschaften nicht korrigierten, Ergebnissen führen kann.

Als BAG KT bedauern wir sehr, dass die jetzt beschlossene PPP‐RL für die Patientinnen und Patienten bzgl. der Künstlerischen Therapien nicht nur zu keinen Verbesserungen, sondern de facto zu Verschlechterungen führen wird. Die Politik ist aufgefordert, hier rasch zu handeln und ein Umsteuern mit dem Ziel einer modernen und leitliniengerechten Behandlung unter Berücksichtigung handlungsorientierter Therapien sowie Teilhabe und Gesundheitskompetenz zu ermöglichen.

Dieser Beitrag als PDF: Stellungnahme der DMtG zum G-BA-Beschluss RL PPP 2019-12-17_

 

Empfehlung für die Formulierung eines Berufsbilds „Künstlerische Therapeutin/Künstlerischer Therapeut“ einstimmig angenommen!

Donnerstag, 8. November 2018

Nach mehrmonatiger Formulierungs- und Abstimmungsarbeit ist auf der Mitgliederversammlung der BAG KT am 15. September 2018 ein Dokument mit konsentierten Formulierungen einstimmig von allen 9 Mitgliedsverbänden verabschiedet worden.
Das Konsenspapier enthält neben Verweisen auf den Stand der Etablierung Künstlerischer Therapien im Gesundheitswesen eine Auflistung von Kompetenzen, die für eine professionelle therapeutische Tätigkeit unabdingbar sind.
Um auf künftige berufspolitisch relevante Entwicklungen vorbereitet zu sein, wurden darin die Formulierungen an den Deutschen Qualifikationsrahmen angepasst und ein Mindestniveau für die Ausbildung auf DQR 6 festgelegt.
Die konkreten Inhalte werden im nächsten Halbjahr mit Ausbildungs- und weiteren Praxisvertretungen abgestimmt.
Eine Veröffentlichung ist für 2019 geplant.

 

Fachspezifische Auswertung der Berufsgruppenanalyse BgA-KT liegt vor

Montag, 18. April 2016

Die Ergebnisse der Berufsgruppenanalyse lieferten mit dem ersten Teil einen detaillierten Einblick in die Tätigkeitsbereiche Künstlerischer Therapeutinnen und Therapeuten. In dem jetzt veröffentlichten 2. Teil werden die Fachrichtungen (Kunst- Musik-, Tanz-, Theatertherapie u.a.) unter fachspezifischen Gesichtspunkten genauer betrachtet. Der Artikel ist in der Musiktherapeutischen Umschau (Heft 37; 1/2016) erschienen und steht als Download zur Verfügung.

Berufsgruppenanalyse Künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten (BgA-KT)

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Erste Ergebnisse der Online-Befragung Künstlerischer Therapeutinnen und Therapeuten liegen bereits seit einiger Zeit vor. Die Veröffentlichung erster Ergebnisse erfolgte Ende 2014.

Therapeuten mit Qualifikation für Traumapatienten

Montag, 22. September 2014

Im Abschlussbericht der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Frau Dr. Ch. Bergmann, der Ende 2011 veröffentlicht worden ist, sind Forderungen der Betroffenen formuliert, dass u.a. die als hilfreich erlebten künstlerischen / „kreativen“ und körperorientierten Therapieformen auch in der ambulanten Versorgung zugänglich gemacht werden sollten. Vor diesem Hintergrund waren im September 2011 Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien (BAG KT) zu einem Sondierungsgespräch eingeladen worden.

Die BAG KT bot in der Folge an, eine Liste mit traumaspezifisch qualifizierten und mit Heilbehandlungsberechtigung (z.B. HP Psychotherapie) ambulant tätigen Künstlerischen TherapeutInnen (Kunsttherapie, Musiktherapie, Tanztherapie, Theatertherapie u.a.) zu erstellen und im Internet zu veröffentlichen.

Die Liste ist auf der Website der DFKGT zur Verfügung gestellt. Der unten stehende Link führt zu dieser Website.

Weitere Informationen, z.B. zum geplanten Online-Hilfeportal für Betroffene und Angehörige, werden auf der Homepage des Unabhängigen Beauftragten bereitgehalten.

Für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben übernehmen wir keine Haftung.
Künstlerische Therapeuten mit Qualifikation für Traumapatienten